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Die wichtigsten Komplikationen für Automatikuhren

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Wichtigste Komplikationen für Uhren

Wichtigste Komplikationen für Uhren

Der Begriff Komplikation könnte auf den ersten Blick etwas negatives meinen – tatsächlich ist eine Komplikation bei einer automatischen Armbanduhr aber das Hinzufügen einer zusätzlichen Funktion. Diese zusätzlichen Funktionen und Anzeigen einer Uhr werden über zusätzliche Zahnräder, Federn und Bauteile im Uhrwerk realisiert. Auf diese Weise wird das Uhrwerk also „komplizierter“, daher auch der Name Komplikation.

Wann eine Komplikation beginnt, ist nicht wirklich festgelegt. Streng genommen ist jede bauliche Änderung eines mechanischen Uhrwerks, die zusätzliche Zahnräder nötig macht, eine Komplikation – entsprechend müsste man auch einen zentralen Sekundenzeiger als Form der Komplikation betrachten. Die große Masse der Funktionen und Anzeigen moderner Automatikuhren sind jedoch deutlich komplexer und aufwändiger als das bloße Hinzufügen eines einzelnen Zahnrads.

Von der Anzeige der aktuellen Mondphase über eine Stoppfunktion (Chronograph) bis hin zu einem ewigen Kalender, der über mehrere Jahrhunderte sämtliche Schaltjahre erkennt: Die moderne Uhrmacherkunst hat viele faszinierende und hochkomplizierte Uhrwerke mit einzigartigen Funktionen hervorgebracht. In diesem Beitrag zeigen wir die spannendsten und wichtigsten Komplikationen mechanischer Armbanduhren.

Stoppfunktion: Der Chronograph

Eine der am häufigsten anzutreffenden Komplikationen bei hochpreisigen und sportlichen Automatikuhren ist die Stoppfunktion. Diese wird über ein zusätzliches Räderwerk realisiert, das bei Bedarf (also beim Drücken des Stop-Drückers) in das reguläre Räderwerk eingeklinkt wird. Manche Armbanduhren ermöglichen es, mehrere Stunden zu stoppen – andere wiederum erlauben dagegen nur das Stoppen von bis zu 30 Minuten.

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Einige der beliebtesten und bekanntesten Luxusuhren der Welt sind Chronographen. Dazu zählt vor allem die begehrte Rolex Daytona, die klassische IWC Portugieser Chronograph, die Breitling Navitimer und die legendäre Zenith El Primero. Fast jeder Hersteller von Armbanduhren im Luxusbereich bietet mindestens einen Chronographen im Angebot.

Zusätzliche Sonderfunktionen bei einem Chronographen, etwa eine Flyback-Funktion oder das Stoppen von Zehntel-Sekunden ist ebenfalls bei einigen Modellen zu finden. In der Praxis sind solche Chronographen extrem teuer. Luxus-Chronographen verfügen auf der technischen Seite dabei meist über eine Schaltrad- oder Säulenrad-Steuerung, während günstigere Uhren über eine horizontale Kupplung verfügen.

Datum, Wochentag und Monat

Ein Datum ist die wohl praktischste Funktion einer Uhr im Alltag – natürlich abgesehen von der Anzeige der Uhrzeit selbst. Wer häufig das aktuelle Datum wissen muss, was im Geschäftsleben nicht unüblich ist, der wird eine Datumsanzeige bei der eigenen Armbanduhr zu schätzen wissen. Selbst günstige Luxusuhren verfügen oftmals über diese Funktion.

Daneben bieten viele Modelle neben einem Datum auch einen Wochentag oder sogar die Anzeige des Monats. Einige der bekanntesten und beliebtesten Zeitmesser der Welt bieten eine Kombination aus Datum und Wochentag, etwa die Rolex Day-Date. Werden Datum, Wochentag und Monat gleichzeitig auf dem Zifferblatt angezeigt, dann spricht man von einer sogenannten „Triple Date“ Uhr, auch Vollkalender genannt.

Ewiger Kalender und Jahreskalender

Ein Jahreskalender ist eine Form des Kalenders bei einer mechanischen Uhr, der die unterschiedlichen Tage der Monate erkennt und entsprechend nur ein mal pro Jahr feinjustiert werden muss – nämlich am 28., bzw. am 29. Februar. Teilweise erkennt ein Jahreskalender auch diese Besonderheit beim Monat Februar. Jahreskalender müssen jedoch nicht immer den Wochentag und den Monat anzeigen: Teilweise zeigen Luxusuhren mit Jahreskalender auch nur das Datum an – dann aber eben jeden Monat korrekt.

Ein ewiger Kalender ist darüber hinaus das Non Plus Ultra bei einem mechanischen Uhrwerk. Hierbei erkennt das Uhrwerk selbst Schaltjahre und muss nur ein einziges mal alle paar Jahrhunderte nachgestellt werden. Dass dies bei den meisten Uhren eher theoretischer Natur ist, weil diese nicht durchgehend laufen, ist unerheblich – die technische Möglichkeit, ein solches Uhrwerk zu konstruieren, sorgt bereits für ausreichend Faszination.

Tourbillon und Repetition

Das Tourbillon gehört neben der Minutenrepetition und dem Schleppzeiger-Chronographen zu den kompliziertesten Funktionen bei einer mechanischen Uhr. Dabei wird die Unruh, also das Herz des Uhrwerks, in eine Kette gespannt, wodurch sie sich kontinuierlich um eine oder mehrere Achsen dreht. Dadurch wird der Einfluss der Schwerkraft auf die Unruh minimiert.

Eine Repetition ist vor allem bei qualitativ hochwertigen Luxusuhren der obersten Klasse zu finden. Mittels eines Schalters an der Seite des Uhrengehäuses kann über eine Konstruktion mehrerer Glocken im Inneren der Uhr die aktuelle Uhrzeit über ein Schlagwerk abgespielt werden. Diese Komplikation erhöht die Kosten und den Wartungsbedarf der Uhr massiv – entsprechend findet man eine Repetition fast nur bei Uhren mit einem mittleren fünfstelligen Preisschild.

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