Skip to main content

Gangreserve

Der Begriff Gangreserve wird häufig als Synonym zur Gangautonomie gewählt, auch wenn die beiden Begriff streng genommen unterschiedliche Bedeutungen haben. Während die Gangautonomie angibt, wie lange ein Uhrwerk ohne Zuführung von Energie laufen kann, gibt die Gangreserve an, wie viel zusätzliche Zeit nach einem regulären Lauftag einer Uhr (24 Stunden) dann noch zur Verfügung steht.

Die meisten ETA Uhrwerke verfügen über eine Gangautonomie von 40 Stunden. Das bedeutet, dass diese Uhrwerke über eine Gangreserve von rund 16 Stunden verfügen. Weil der Begriff Gangautonomie aber kaum gebräuchlich ist, hat sich für diesen Wert der bedeutend häufiger anzutreffende Begriff „Gangreserve“ eingebürgert.

Wie hoch die Gangreserve tatsächlich ist, hängt von der Speicherkraft der Feder im Inneren des Uhrwerks ab. Je mehr Energie diese Feder speichern kann, desto seltener muss die Uhr aufgezogen werden. Besonders hohe Gangreserven, etwa von 10 oder 14 Tagen, werden im Regelfall durch das In-Reihe-Schalten mehrerer Federhäuser erreicht. Selbst moderne Mittelklasse-Uhrwerke aus der Schweiz verfügen heute aber oftmals schon über eine Gangautonomie von rund 60 – 80 Stunden.



Aktuelle Beiträge auf unserem Portal

Beliebte Luxusuhren im Test