Uhrenbeweger – Alle Infos im Detail

Einen Uhrenbeweger braucht man nicht zwingend für eine Automatikuhr – dennoch ist dieses Zubehör bei vielen Fans und Sammlern von Automatikuhren eine beliebte Möglichkeit zum Aufbewahren und kontinuierlichen am Laufen Halten der Uhr. In unserem großen Uhrenbeweger Test beschäftigen wir uns mit Uhrenbewegern verschiedenster Hersteller durch alle Preisklassen hinweg.

Unsere Redaktion legt sowohl auf die Optik Wert, als auch auf Funktion, Qualität und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – wir hoffen, dass wir Sie so bei Ihrer Kaufentscheidung unterstützen können. Da sich auch Uhrenbeweger grundlegend voneinander unterscheiden können, werden wir regelmäßig neue Modelle in unseren Uhrenbeweger Test aufnehmen, um eine möglichst breite Produktpalette abzudecken.

Im folgenden finden Sie außerdem allgemeine Informationen über Uhrenbeweger, über ihre Funktionsweise und worauf man bei der Wahl des passenden Modells achten sollte.

Dafür braucht man einen Uhrenbeweger

Uhren mit Automatikwerk haben den großen Vorteil das sie sich selber durch die Bewegungen des Trägers aufziehen und daher ganz ohne Batterien ewig laufen können. Wenn man sie allerdings ablegt und einige Zeit lang nicht bewegt wird die Uhr stehen bleiben und vor einem erneuten tragen müsste man sie aufziehen und die Zeit neu einstellen. Um dieses Problem zu lösen wurden Uhrenbeweger entwickelt. Deren Aufgabe ist es, die Uhren zu bewegen und so dafür zu sorgen das sie auch im abgelegten Zustand wenn sie nicht bewegt werden weiterlaufen.

Meistens gibt es mehrere Programme die eingestellt werden können und die Uhr dann gleichmäßig nach links oder rechts drehen. Auch einen regelmäßigen Wechsel der Drehrichtung bieten einige Uhrenbeweger an. Möchte man seine Uhr dann wieder tragen kann man sie einfach aus dem Uhrenbeweger herausholen und sofort anlegen ohne sie neu stellen zu müssen. Gerade wenn man mehrere Automatikuhren besitzt kann ein Uhrenbeweger eine sinnvolle Anschaffung sein.

Uhrenbeweger sind so Vielfältig wie die Uhren selbst und in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich. Es gibt moderne beleuchtete Modelle für sportliche Uhren, aber auch klassisch-edle aus Rotholz und ähnlichem Material in denen ein altes Sammlerstück eine gute Figur macht. Für welches Design man sich entscheidet sollte von den Uhren die man in den Uhrenbeweger aufbewahren möchte abhängig machen.

Natürlich gibt es zwischen den verschiedenen Modellen auch nicht zu vernachlässigende Preisunterschiede. Sucht man etwas günstiges kann man schon für 50€ fündig werden, nach oben sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Die Anzahl der Uhren die in dem Uhrenbeweger untergebracht werden können variiert von Modell zu Modell. So haben manche Platz für ganze Sammlungen, während andere bloß für eine einzige konzipiert sind.

Was macht einen guten Uhrenbeweger aus?

Die Preisunterschiede mancher Uhrenbeweger entstehen nicht nur durch Design oder das verwendete Material. Es gibt einige Punkte in denen sich die Uhrenbeweger durch Qualität deutlich hervorstechen. Natürlich berücksichtigen wir diese Punkte auch in unserem Uhrenbeweger Test.

Der Uhrenbeweger sollte lautlos arbeiten. Motorengeräusche können sehr störend werden. Auch wichtig ist das der Uhrenbeweger die Uhren sowohl nach rechts, als auch nach links dreht. So können verschiedene Automatikuhren unabhängig von der Laufrichtung ihres Uhrwerks aufgezogen werden. Eine Intervallschaltung haben die meisten Uhrenbeweger sowieso, diese ist sinnvoll da keine Uhr 24 Stunden am Tag bewegt werden muss und man eine konstante Bewegung daher einfach nicht braucht. Man schont so zusätzlich den Uhrenbeweger selbst und spart auch Strom.

Ein guter Uhrenbeweger hat auf dem Ablageplatz der Uhr einen Kissenbezug oder ein kleines Kissen als Unterlage. Außerdem sollte die Uhr fest sitzen und nicht verrutschen oder gar runterfallen können während sie gedreht wird.

Batteriebetriebene Uhrenbeweger oder mit Netzteil?

Uhrenbeweger gibt es sowohl mit Netzteil, als auch in batteriebetriebener Ausführung. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und man kann nicht pauschal sagen das der eine oder der andere Uhrenbeweger die bessere Wahl ist.

Uhrenbeweger mit Netzteil

Uhrenbeweger mit Netzteil haben den großen Vorteil das ihnen nie der Saft ausgeht. Man muss sie einmal an eine Steckdose anschließen und danach laufen sie ewig, ohne das man wie beim batteriebetriebenen Uhrenbeweger irgendwann Batterien wechseln muss. Genau darin liegt aber auch der große Nachteil des Uhrenbeweger mit Netzteil. Man kann in nur in der Nähe einer Steckdose aufstellen und hat je nachdem ein unschönes Kabel im Bild.

Außerdem kann man den Uhrenbeweger mit Netzteil nicht in einem Safe aufbewahren, falls man teure Uhren einschließen möchte. Die meisten Uhrenbeweger der beliebten und bekannten deutschen Marke Klarstein sind ausschließlich mit einem Netzteil nutzbar. Wenn man ein batteriebetriebenes Gerät möchte, sollte man sich also entsprechend bei anderen Marken für Uhrenbeweger umsehen.

Batteriebetriebene Uhrenbeweger

Der batteriebetriebene Uhrenbeweger hat den Vorteil das man ihn flexibel positionieren kann. Ob eine Steckdose in der Nähe ist oder nicht ist nicht mehr wichtig, man kann seinen Uhrenbeweger hinstellen wo man möchte und bei Bedarf den Standplatz auch einfach ändern.

Der Nachteil, den man dafür in Kauf nehmen muss, ist der gelegentliche Batteriewechsel. Uhrenbeweger können zwar sehr lange am Laufen bleiben, bevor die Batterien gewechselt werden müssen, zwei bis drei mal im Jahr muss der Batteriewechsel allerdings je nach Benutzung durchgeführt werden. Teilweise gibt es auch Modelle, die sowohl mittels eines Netzteils, als auch mit Hilfe von Batterien betrieben werden können. In der Praxis sind dies meist Modelle aus der oberen Mittelklasse, die sich vor allem für anspruchsvolle Nutzer hervorragend eignen.

Uhrenbeweger Test – Das richtige Modell kaufen

Besonders wichtig für die Optik des Uhrenbewegers ist das verwendete Material. Hier lässt sich zwischen zwei Oberkategorien unterscheiden. Zum einen gibt es die Uhrenbeweger aus Kunststoff. Sie sind meistens sehr modern und haben oft auch Led’s verbaut. Zum anderen gibt es die klassischen Uhrenbeweger. Diese sind meist aus Rotholz, oder ähnlichem gefertigt und wirken edler.

Welche Ausführung besser zu Ihnen passt, hängt zum einen von dem Ort ab, an dem der Uhrenbeweger aufgestellt werden soll. Wenn um den Uhrenbeweger herum alles modern gehalten ist, sollte man dementsprechend zu einem moderneren Design greifen. Genauso sieht in einem klassisch eingerichteten Raum ein klassischer Uhrenbeweger besser aus.

Auch die Art der Uhren die in den Uhrenbeweger sollen können eine Rolle für die Entscheidung spielen. Eine edle alte Herrenuhr kommt in einem modernen beleuchteten Uhrenbeweger oft nicht so gut zur Geltung wie in einem klassischen verzierten Rotholz-Uhrenbeweger.