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So erkennt man eine gefälschte Rolex

Gefälschte Rolex erkennen

Gefälschte Rolex erkennen

Wer eine gebrauchte Uhr kaufen möchte, der muss natürlich sicherstellen, dass es sich dabei nicht um eine Fälschung, bzw. eine Replica handelt. Eine solche zu erkennen ist für Einsteiger ohne ausreichende Erfahrung praktisch unmöglich. Auch erfahrenere Uhrensammler und -enthusiasten haben bei bestimmten Fakes kaum eine Möglichkeit, die Echtheit einer Rolex Uhr zweifelsfrei festzustellen.

Gerade beim Kauf einer gebrauchten Uhr von privat oder über das Internet ist Vorsicht angebracht. Teilweise sind Fälschungen so hochwertig und gut nachgebaut, dass es ohne den direkten Vergleich mit einer authentischen Uhr schlicht unmöglich ist, diese als Replica zu entlarven. Bei besonders teuren Fälschungen, die vierstellige Summen kosten können, sind zum Teil sogar originale Rolex Teile verbaut.

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Weil die Marke Rolex von den meisten Menschen erkannt wird und die Preise für gebrauchte Uhren kontinuierlich steigen, werden diese Modelle besonders gerne gefälscht. Wer sich dabei nicht auf Box und Papiere verlassen möchte, der muss auf offensichtliche Hinweise achten. In diesem Beitrag zeigt die Redaktion einige Tipps und Tricks, wie man gefälschte Rolex Uhren erkennen kann.

Uhrenglas mit Laserkrone

Moderne Rolex Uhren haben auf dem unteren Ende des Uhrenglases eine eingelaserte Rolex Krone. Diese wurde – je nach Modell – etwa zwischen 2002 und 2004 eingeführt. Das bedeutet, dass jede Uhr, die nach 2004 gebaut wurde, über ein Glas mit entsprechender Laserkrone verfügen muss. Aber auch früher gebaute Uhren können über eine Laserkrone im Glas verfügen, etwa wenn dieses im Zuge einer Revision nachträglich ausgetauscht wurde.

Eine Zeit lang hatte Rolex in die Krone noch ein liegendes „S“ für „Service“ eingefügt – neue Servicegläser verfügen allerdings nicht mehr über diese Kennzeichnung. Das liegende S ist bei Service-Gläsern von Rolex etwa zwischen 2004 und 2013 / 2014 zu finden. Spätestens seit 2015 gibt es keine Möglichkeit mehr, ein nachträglich getauschtes Glas von einem ab Werk montierten Uhrenglas zu unterscheiden.

Rehaut bei neuen Modellen

Von Puristen oftmals abfällig als „Bandenwerbung“ bezeichnet, dient die 2007 eingeführte Rehaut-Gravur bei Rolex Uhren zur Kennzeichnung von originalen Produkten. Dabei ist die Innenseite des Gehäuserings zwischen Zifferblatt und Glas mit dem ROLEX Schriftzug versehen. Auf der Position der 12 ist dabei die Rolex Krone zu sehen, auf der Position der 6 ist die Seriennummer der Uhr eingraviert. Entsprechend muss diese Seriennummer mit der Nummer auf der Garantiekarte übereinstimmen. Auf Bildern und Fotos sollte die Seriennummer aus Sicherheitsgründen nicht zu sehen sein.

Uhrwerk und Komplikationen

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal für echte und gefälschte Uhren ist das Uhrwerk und die damit einhergehenden Komplikationen. Ein wichtiges Beispiel dafür ist das sogenannte Quickset, als die Schnellschaltung des Datums. Diese wurde 1977 eingeführt und wird von Fälschungen kaum oder gar nicht beherrscht.

Moderne Rolex Uhren ticken immer mit einer Frequenz von 28.000 Halbschwingungen / Stunde, also 4 Hz. Der Sekundenzeiger bewegt sich dadurch gleichmäßig und flüssig. Hält man die Uhr an das Ohr, kann man ein leises Klingeln hören, das bei anderen Uhrenmarken nur selten zu hören ist. Eine mangelnde Präzision der Uhr kann ein Merkmal für eine Fälschung sein, zum Teil kann dies jedoch auch einfach nur bedeuten, dass die Uhr reguliert oder gewartet werden sollte.

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Insbesondere bei der Day-Date und der Daytona können billige Fälschungen vergleichsweise einfach erkannt werden. Die Day-Date muss immer über einen voll ausgeschriebenen Wochentag verfügen, nicht nur über drei Buchstaben des jeweiligen Wochentags. Bei der Daytona kann die kleine Sekunde auf der Position der 6 oder der 9 liegen, niemals zeigt die Daytona aber das Datum, den Monat oder eine andere Information als die für die Stoppfunktion notwendigen Informationen an.

Verarbeitung und Details

Der letzte Punkt erfordert zugegebenermaßen etwas Erfahrung und Know-How im Umgang mit Uhren von Rolex im speziellen. Die Verarbeitung und der Detailgrad beim Gehäuse, dem Armband und der Uhr an sich ist entscheidend. Für die Erkennbarkeit einer Fälschung muss immer das Gesamtpaket der Uhr ins Auge gefasst werden. Erscheint eine Uhr unsauber verarbeitet oder zu klobig, dann kann dies durchaus ein Indiz für eine Replica sein.


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