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Luxusuhren und Zubehör im Check

Die besten Alternativen zu Richard Mille

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Alternativen zu Richard Mille

Alternativen zu Richard Mille

Tonneau-Uhren im sportlichen Look mit Kautschuk-Armband sind die Quintessenz des Produkt-LineUps von Richard Mille. Die noch recht junge Marke hat es in kürzester Zeit geschafft, die Uhrenwelt komplett auf den Kopf zu stellen. Armbanduhren für rund eine viertel Million Euro werden zum ultimativen Statussymbol, die Marktpreise für die bekanntesten und beliebtesten Modelle – gerade die RM11 und RM65 – gehen durch die Decke. Zum Teil müssen Käufer eine halbe Million Euro für eine Richard Mille Uhr ausgeben.

Wenn es um eine Richard Mille Uhr geht, spalten sich die Geister: Die einen finden die Uhren genial und revolutionär, die anderen stoßen sich am lauten und aggressiven Design. Auch wenn man der Marke natürlich auf Grund ihres jungen Alters keine horologische Tradition zusprechen kann: Die Innovationsfreudigkeit von Richard Mille sucht ihresgleichen und wird nur von wenigen anderen Marken erreicht.

Der größte Nachteil bei den Uhren von Richard Mille ist auf den ersten Blick ersichtlich: Der horrend hohe Preis. Selbst die Einsteiger-Modelle ohne Komplikationen liegen auf dem Sekundärmarkt bei knapp sechsstelligen Summen. Unter 80.000 € ist aktuell praktisch keine Richard Mille zu haben. Aus diesem Grund stellen wir in diesem Beitrag 5 tolle Alternativen vor, die allesamt in der Riege der Luxusuhren spielen und gleichzeitig aber nur einen Bruchteil einer RM11 oder RM65 kosten.

Panerai Submersible PAM00683

Die italienische Marke Panerai ist vor allem für ihre bewegende Geschichte im 2. Weltkrieg und die moderne Wiederbelebung durch den schweizerischen Richemont-Konzern bekannt. Auch wenn die heute Marke Panerai praktisch nichts mehr mit der historischen Marke Officine Panerai zu tun hat – die unter anderem Uhren und Uhrwerke von Rolex nutze – so sind die modernen Zeitmesser des Herstellers doch wieder sehr beliebt.

Gerade die bullige Taucheruhr „Submersible“ mit der markanten Lünette sieht maskulin, sportlich und extravagant aus. Zwar ist das Gehäuse nicht wirklich tonneau-förmig, das sogenannte Kissengehäuse ist jedoch ganz typisch für frühere Taucheruhren. Heute assoziieren viele Uhrenfans diese Gehäuseform sogar explizit mit Panerai Uhren. Entsprechend sind diese Modelle eine tolle Alternative zur Richard Mille Gehäuseform.

Die Modelle sehen nicht nur am Kautschuk-Armband, sondern auch am Metallband und am Lederarmband attraktiv aus. Wer eine echte Taucheruhr trägt, der trägt diese aber natürlich im Idealfall am praktisch unbegrenzt wasserresistenten Kautschukband. Zahlreiche Hersteller von Uhrenarmbändern haben spezielle, exakt für Panerai Uhren passende, Armbänder in verschiedenen Farben und Mustern im Angebot – da ist die Qual der Wahl das größte Problem.

Zenith Defy Extreme Blue

Die Marke, von der 2021 vermutlich niemand eine besondere Überraschung erwartet hätte, hat doch alle überrascht: Zenith. Nach diversen Management-Wechseln hat der Uhrenhersteller, der zu LVMH gehört, mit der Zenith Defy Extreme endlich wieder positiv von sich reden gemacht. Diese neue Uhr im Stil der Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronographen sieht nicht nur ausgesprochen spannend aus, sondern ist auch noch technische absolut auf der Höhe der Zeit.

Der Erfinder des mechanischen automatischen Chronographen hat sich zurück auf seine Wurzeln besinnt und einen sportlichen Chronographen auf den Markt gebracht, der dank Kautschuk-Armband, skelettiertem Zifferblatt und individuellem Design echte Akzente setzt. Mit einem Marktpreis von rund 17.000 Euro in Deutschland ist die Uhr zwar ausgesprochen teuer – gegen eine Richard Mille ist die Uhr aber immer noch ein Schnäppchen und auch die Audemars Piguet Royal Oak Offshore Chronographen spielen preislich nochmal eine Liga darüber.

Franck Muller Vanguard

Die Marke Franck Muller gehört nun wirklich nicht zu den Lieblingen eingefleischter Sammler und Uhrenfans. In den meisten Boutiquen findet man nur besondere, äußerst ausgefallene Stücke mit horrenden Listenpreisen. Klassische Juweliere führen Franck Muller praktisch nicht. So verwundert es kaum, dass die Uhren vor allem in Saudi-Arabien, sowie in den USA verbreitet sind – in Deutschland findet man Uhren dieses Herstellers nur äußerst selten überhaupt, selbst auf dem Gebrauchtmarkt.

Gerade auf dem Gebrauchtmarkt kann man aber äußerst gute Schnäppchen machen und die Vanguard von Franck Muller für rund 5.000 Euro ergattern. Diese Uhr mit rechteckigem Gehäuse, markanten Indizes und klar ablesbaren Zeigern ist hochwertig verarbeitet, gut ablesbar und immer ein echter Hingucker. Besonders an kontrastreichen Kautschuk-Armbändern sieht diese Luxusuhr äußerst gut aus. Wer offen für eine neue Marke in der Uhrensammlung ist, der sollte sich diese Uhr mal zu Gemüte führen.

Franck Muller Conquistador

Wer es gerne etwas älter und etwas günstiger möchte, der findet mit der Franck Muller Conquistador eine gute Alternative zur Vanguard. Die Sportuhr verfügt über eine schwarze Lünette, die jedoch nicht aus Keramik besteht und dementsprechend dank der vorstehenden Markierungen leicht Kratzer bekommt. Besonders einfach ablesbar ist die Franck Muller Conquistador nun wirklich ebenfalls nicht – das liegt nicht nur an den äußerst geschwungenen Ziffern, sondern auch an den doch sehr „eigenen“ Zeigern.

Dennoch hat die Conquistador von Franck Muller einen gewissen Retro-Charme, den nicht viele Uhren ausstrahlen. Egal ob am Lederarmband oder am Kautschukband – diese Luxusuhr sieht nicht nur nobel, sondern vor allem sportlich und durchaus auch alltagstauglich aus. Für den Preis von rund 4.000 Euro gibt es kaum eine günstigere und bessere Alternative zu einer Richard Mille Uhr als diese. Das Problem dürfte allerdings die Verfügbarkeit sein: Die Uhr wurde kaum gebaut und ist entsprechend selten auf einschlägigen Marktplätzen zu finden.

Hublot Spirit of Big Bang

Neben Franck Muller ist auch Hublot eine typische Uhrenmarke, die bei Uhrenfans eher zwiegespaltene Gefühle hervorruft. Dennoch kann man kaum abstreiten, dass das Design der Uhren von Hublot in der jüngsten Vergangenheit immer eigenständiger wurde, ganz zu schweigen vom ausgezeichneten Kundenservice. Die Hublot Spirit of Big Bang ist eine tonneauförmige Armbanduhr, die es als Dreizeiger-Uhr und als Chronograph gibt. Wer es besonders sportlich mag, der wählt natürlich auf jeden Fall den Chronographen.

Die Hublot Spirit of Big Bang bietet alles, was eine Richard Mille bietet: Sportliches Erscheinungsbild, skelettiertes Zifferblatt und Uhrwerk, Kautschuk-Armband, markante Lünette – was will man mehr? Mit einem Listenpreis von ca. 22.000 Euro für die Dreizeiger-Uhr ist die Spirit of Big Bang zwar keine günstige Uhr – das muss sie aber auch gar nicht sein. Nach Meinung unserer Redaktion ist die Hublot Spirit of Big Bang eine der spannendsten Uhren der letzten Jahre und die wohl perfekte Alternative zu einer Richard Mille.

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