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Alle Rolex Tiffany Uhren im Überblick

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Rolex Tiffany Dials

Rolex Tiffany Dials

Bei „Rolex Tiffany“ denkt man vermutlich zuerst an die bekannte Oyster Perpetual mit türkisem Zifferblatt. Tatsächlich bedeutet der Beiname „Tiffany“ eigentlich aber „Tiffany stamped“, also ein gestempeltes Zifferblatt, das den Namen des berühmten Juweliers trägt. Diese Art von Co-Branding war im letzten Jahrhundert bei Rolex absolut Usus und weit verbreitet. Neben „Tiffany Stamped“ Zifferblättern gab es auch „Bucherer Dials“ oder „VCA Dials“ (Van Cleefs & Apels).

Die Zusammenarbeit ergab sich aus dem Marketing-Bemühen der Schweizer Uhrenmarke. Um die Uhren weltweit bei namhaften Juwelieren verkaufen zu können, suchte Rolex sich international tätige Juwelier-Ketten. Diese erklärten sich aber nur unter der Bedingung bereit, die Uhren in ihren Läden zu verkaufen, wenn sie ihren Namen auf die Zifferblättern stempeln durften. Rolex willigte ein und in der Folge entstanden zahlreiche verschiedene Modelle mit dem Tiffany-Stempel auf dem Zifferblatt.

Auch das Logo von Unternehmen (etwa Domino’s Pizza) oder das Wappen des Oman („Khanjar Dial“) findet sich zum Teil auf Rolex Zifferblättern. In den 90ern endeten sämtliche Co-Branding Aktivitäten der Marke Rolex, sodass seither keine neuen gestempelten Zifferblätter entstehen. Zwar gibt es auch Patek Philippe Uhren (etwa die neue Nautilus Limited Edition) oder ältere Audemars Piguet Royal Oak Uhren mit Tiffany-Stempel – diese sind aber ebenfalls sehr rar.

Preislich liegen Rolex mit Tiffany Zifferblättern fernab jeder normalen Realität. Mehrere zehntausend Euro werden selbst für einfache Datejust-Modelle mit dem Stempel aufgerufen. Für Sammler gibt es kaum etwas schöneres als den begehrten Stempel – was aber leider auch zu immer mehr Fälschungen geführt hat. In diesem Beitrag zeigen wir die spannendsten Rolex Uhren mit Tiffany-Stempel auf dem Zifferblatt.

Rolex Submariner Date Ref. 16800

Eine der letzten Rolex Linien, die mit einem Tiffany-Stempel auf dem Zifferblatt ausgestattet wurden, ist die Referenz 16800 der Submariner Date. Diese Referenz war der Vorläufer der äußerst beliebten und bekannten 16610. Das Kaliber 3035 arbeitet in diesen Uhren und liefert rund 48 Stunden Gangreserve bei Vollaufzug. Im Verhältnis zu anderen Referenzen gibt es bei diesem Modell nur relativ wenige Stücke mit Tiffany-Stamp, da nur wenige Jahre nach der Einführung das Co-Branding seitens Rolex eingestellt wurde.

Rolex Datejust Ref. 1603

Die 1603 ist eine beliebte Vintage-Referenz der Rolex Datejust. Als eine der ersten Datejust-Referenzen (die unmittelbar auf die Oyster Perpetual Date folgten) wurde diese Uhr relativ früh eingeführt und konnte somit über einen langen Produktionszeitraum hinweg mit dem Stempel versehen werden. Von der 1603 existieren heute folglich nicht nur viele Uhren mit Tiffany-Stamp auf dem Blatt, sondern auch die Logos von Unternehmen (etwa Coca Cola, Domino’s Pizza oder Pan-American Airlines) finden sich auf zahlreichen Uhren dieser Baureihe. Entsprechend gehören Tiffany-stamped Dials der 1603 Serie zu den bezahlbareren Tiffany Uhren von Rolex.

Rolex Day-Date Ref. 18038 & 1803

Bei der Rolex Day-Date 36 finden sich einige Uhren mit Tiffany-Stempel. Diese teilen sich auf die Referenzen 1803 und 18038 auf. Weil die 18038 relativ spät eingeführt wurde, gibt es deutlich mehr 1803 Day-Date Modelle mit Tiffany-Stempel als von der fünfstelligen Referenz. Besonders ausgefallen, äußerst selten und mehr als hochpreisig sind sogenannte Stella Dials in Kombination mit Tiffany-Stamp. Stella Dials sind farbige Zifferblätter (in grün, gelb oder rot meistens), die aktuell in der Oyster Perpetual Kollektion wiederbelebt wurden. Die Preise für gut erhaltene Day-Date Modelle in dieser Ausführung erreichen nicht selten sechsstellige Beträge.

Rolex GMT Master Ref. 1675, 16710 & 16760

Bei der Rolex GMT Master gibt es mehrere Co-Branding Modelle, wobei besonders diverse Airlines auf Grund des historischen Ursprungs der GMT Master zu finden sind. Dieses Modell von Rolex wurde speziell für Piloten entwickelt, weshalb bekannte Airlines in den USA diese Modelle in größeren Stückzahlen für ihre Piloten orderten und teilweise das Firmenlogo auf die Blätter druckten. Sowohl vierstellige, als auch fünfstellige Referenzen sind hierbei zu finden.

Wichtig zu wissen ist, dass die fünfstelligen Referenzen der GMT Master II mit Tiffany Dial deutlich seltener zu finden sind, als dies bei vierstelligen Referenzen der Fall ist. Das hängt mit der späten Einführung der GMT Master II zusammen: Diese Produktlinie wurde im Jahre 1982 erst eingeführt, die Co-Branding Aktivitäten von Rolex wurden jedoch nur wenige Jahre später beendet. Sowohl vierstellige, als auch fünfstellige Referenzen der GMT Master I & II von Rolex mit Tiffany Stamp erzielen horrend hohe Preise auf dem Markt für Vintage-Uhren.

Rolex Sea-Dweller Ref. 1665 & 16660

Eine der seltensten und gleichzeitig beliebtesten Tiffany Dials von Rolex ist die Rolex Sea Dweller mit der Referenz 1665 und der Nachfolger-Referenz 16660. Diese Modelle verfügten über den Tiffany & Co. Schriftzug über den Textzeilen auf der unteren Hälfte des Zifferblatts. Wie auch bei anderen Referenzen mit Tiffany-Stamp ist nicht genau bekannt, wie viele Modelle es tatsächlich mit dieser Zifferblatt-Variante gibt – in Anbetracht der reinen Produktionszahlen dürfte die Sea-Dweller aber eine der seltensten Tiffany Uhren von Rolex sein.

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