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Die Geschichte und die Referenzen der IWC Big Pilot

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Die IWC Big Pilot Referenzen im Check

Die IWC Big Pilot Referenzen im Check

Die IWC Big Pilot gehört zu den beliebtesten und bekanntesten Uhren der gesamten Uhrenwelt. Kein Wunder: Kaum ein anderer Zeitmesser hat eine so reichhaltige und faszinierende Geschichte wie die große Fliegeruhr von IWC. Zu erkennen ist diese sehr einfach am großen Durchmesser (46 mm ohne Krone) und der massiven Krone im Zwiebellook. Die Zwiebelkrone sollte es Piloten ermöglichen, die Uhr auch mit Handschuhen zu bedienen.

Seit IWC im zweiten Weltkrieg die Vorgänger der Big Pilot für die deutsche Luftwaffe gebaut hat, gehört dieses Modell zu den Klassikern der Uhrengeschichte. Während die historischen Vorbilder rund 55 mm Durchmesser hatten (es handelte sich dabei nämlich um umgebaute Taschenuhren) hat man die Größe mittlerweile auf tragbare 46 mm ohne die Krone reduziert.


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Die Uhrenmarke aus Schaffhausen ist gerade bekannt für ihre Fliegeruhren und dazu gehört vor allem die Big Pilot. Der hohe Preis wird gerechtfertigt durch einen Weicheisen-Kern, der die Uhr vor Magnetstrahlung schützt, ein Manufakturkaliber mit stolzen 7 Tagen Gangreserve und Pellaton-Aufzug, sowie entspiegeltes Saphirglas und beste Verarbeitung bei der Uhr, dem Armband und dem Zubehör.

Die aktuell verfügbaren Big Pilot Referenzen gehen auf die IW5002 zurück, die im Jahre 2002 erstmal eingeführt wurde. Seither hat IWC die Uhr in zahlreichen Versionen veröffentlicht, etwa aus Platin oder Bronze, oder aber mit einem ewigen Kalender, einem Jahreskalender und in diversen Sonderausführungen. In diesem Beitrag zeigt die Redaktion die wichtigsten Referenzen der IWC Big Pilot im Überblick.

IWC IW5002: Die Wiederbelebung des Klassikers

Die Big Pilot mit der Referenz IW5002 war die „Ur Big Pilot“. Diese Referenz war dem historischen Vorbild aus dem 20. Jahrhundert noch sehr nah, auch wenn die Größe markant zusammengeschrumpft war. Dem Look der Uhr konnte man das praktische Design noch anmerken. Bereits bei diesem Modell war die Ablesbarkeit einfach hervorragend und sie kam stilecht am klassischen Lederarmband aus Büffelleder.

Mit 18.000 Halbschwingungen pro Stunde war das Uhrwerk in dieser Uhr, das Kaliber 5011, relativ niedrig getaktet, nämlich mit 2,5 Hz. Das führte zwar zu Verlusten bei der Präzision, war der Original Fliegeruhr aus dem zweiten Weltkrieg aber sehr nah und sorgte zudem für eine enorme Robustheit und Langlebigkeit, da bei geringerer Unruhfrequenz auch weniger Abnutzung an den Bauteilen des Werks stattfindet.

IWC IW5004: Historie trifft Eleganz

Die im Jahr 2006 eingeführte IWC Big Pilot der Referenz IW5004 ist heute eine der Ikonen der IWC Uhren. Die Uhr ist auch auf dem Gebrauchtmarkt gut zu finden und es gibt einige Angebote im Full Set, die es erlauben, diesen Klassiker der Luxusuhren bereits ab rund 6.500 € zu haben. Im Gegensatz zur IW5002 war das Datum nun nicht mehr eingefasst, das Zifferblatt wirkt ruhig und eleganter, außerdem wurde das Uhrwerk auf das Kaliber 51110 mit 21.600 Halbschwingungen / Stunde hochgetaktet (3 Hz).

Zwischen der IW5002 und der IW5004 gab es eine kleine Anzahl an Übergangsmodellen (die sogenannten Transitional Modelle der Big Pilot), die in nicht bekannter Menge produziert wurden. Diese sind heute kaum noch zu finden und werden für enorme Preise gehandelt. Die Modelle aus der IW5004 Serie sind bis heute sehr beliebt und die Probleme mit der Welle der Krone, die beim Kaliber 5011 vorherrschten, wurden durch das neue Kaliber 51110 weitestgehend behoben.

IWC IW500901: Evolution statt Revolution

Im Jahr 2012 erfolgte das nächste Upgrade der IWC Big Pilot, auch wenn die Änderungen bei diesem Modell eher homöopathischer Natur sein dürften. Bei den Uhren der IWC IW5009 Serie wurde standardmäßig das gegenüber dem Kaliber 51110 etwas verbesserte 51111 von IWC verbaut – dieses war jedoch auch schon etwa ab der Hälfte der Bauzeit der Referenz IW5004 in den Vorgängermodellen verbaut worden.

Zusätzlich wurde bei der IW5009 eine kleine Änderung an der Faltschließe des Lederarmbands vorgenommen. Wie auch der Vorgänger verfügt diese Version der Big Pilot über ein Lederarmband aus Alligatorleder. Die übrigen Merkmale der Uhr blieben abgesehen von einer aktualisierten Krone und einem neuen Wellendichtungssystem praktisch unverändert. Gebaut wurde dieses Modell bis zum Jahr 2016, als der Nachfolger der IW5009 eingeführt wurde.

IWC IW501001: Mit komplett neuem Uhrwerk

Die heute aktuelle Version der IWC Big Pilot verfügt über die Referenz IW501001 und ist in vielerlei Hinsicht angepasst worden. Die wohl größte Änderung dieses Modells fand unter der Haube statt. Das Uhrwerk auf Basis der Kaliber-Serie 50000 wurde grundlegend überarbeitet und nennt sich nun Kaliber 52110. Dieses Manufakturkaliber verfügt über 31 Lagersteine und ist erstmals mit 4 Hz getaktet, die Unruh legt also 28.800 Halbschwingungen / Stunde zurück.

Das neue Uhrwerk besteht insgesamt aus 257 Einzelteilen. Das Uhrenarmband der neuen Big Pilot mit einer gewohnten Breite von 22 mm stammt von Santoni und ist qualitativ über jeden Zweifel erhaben. Das übrige Design der Uhr wurde nur marginal verändert, sodass die Uhr auch nach wie vor auf den ersten Blick als waschechte IWC Big Pilot identifiziert werden kann. IWC setzt also auch bei dieser Referenz eher auf Evolution statt auf Revolution.


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