Herrenuhren und Damenuhren im Vergleich

Armbanduhren werden in der Regel als Damenuhren oder Herrenuhren vermarktet. Der Unterschied dieser zwei Kategorien besteht meistens einfach darin, dass speziell für Herren konzipierte Zeitmesser mit einem wesentlich größeren Gehäuse und einem längeren und breiteren Armband ausgestattet sind als die entsprechenden Modelle für Damen. Bei Uhren, die viele technische Finessen in sich vereinen, fällt das Gehäuse fällt schon allein aufgrund vieler Zusatzanzeigen auf dem Zifferblatt groß aus.

Allerdings gibt es bei diesen Multitalenten auch immer häufiger speziell für Damenhandgelenke konzipierte Modelle, z.B. Damen-Chronographen. Gleichzeitig gibt es auch einen breiten Kundenkreis, der sich von den sogenannten XXL-Uhren oder Oversize-Uhren angesprochen fühlt. Von übergroßen Uhren spricht man im Allgemeinen ab einem Gehäusedurchmesser jenseits von 45 mm bei Damen bzw. 50 mm bei Herren. Diese besonders markanten Uhren werden geschlechtsunabhängig getragen und haben vor allem den Zweck, Blicke zu fangen.

Herrenuhren

  • Citizen Herrenuhren
  • Daniel Wellington Herrenuhren
  • Diesel Herrenuhren
  • Festina Herrenuhren
  • Fossil Herrenuhren
  • Seiko Herrenuhren

Damenuhren

  • Casio Damenuhren
  • Daniel Wellington Damenuhren
  • Esprit Damenuhren
  • Festina Damenuhren
  • Michael Kors Damenuhren
  • Skagen Damenuhren

Das Innenleben der Uhr

Trotz der beträchtlichen Anzahl Uhrenmarken stellt nur ein Bruchteil der Unternehmen Uhrwerke her. Unter diesen Umständen mag es besonders dem Laien manchmal schwer fallen, wirkliche Unterschiede hinsichtlich der technischen Funktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit zu erkennen.

Manufakturwerk versus No-Name-Uhr

Uhrenmanufakturen sind -hersteller, die größtenteils Komponenten aus eigener Produktion verbauen. Vor allem die Herkunft des Uhrwerks ist ein wichtiges Kriterium für den Manufaktur-Status. Da die gängigen Manufakturen neben der Deckung des Eigenbedarfs kleinere Hersteller beliefern, kann es durchaus vorkommen, dass im Gehäuse einer Billiguhr das gleiche Uhrwerk sitzt wie in einer Uhr des höheren Preissegments. Die Vorzüge eines Manufaktur-Produkts treten häufig erst dann zutage, wenn Reparaturen angesagt sind, denn hier kann die Uhrenmanufaktur schneller und zuverlässiger einzelne Bauteile auswechseln.

Reicht eine Quarzuhr oder muss es eine Funkuhr sein?

Die vielgepriesene Ganggenauigkeit einzelner Uhrenmodelle bringt im Normalfall keinen bedeutenden Mehrwert, da die Genauigkeit einer einfachen Quarzuhr diesen Anforderungen mehr als gerecht wird. Wer es aber noch genauer haben will, dem steht eine reiche Auswahl von Funkuhren zur Verfügung, die regelmäßig die Zeit über eine Atomuhr in Braunschweig synchronisieren.

Zusatzfunktionen (Komplikationen)

Häufig werden die zwei Begriffe Chronograph und Chronometer verwechselt. Während es sich beim Chronometer um eine Uhr mit zertifizierter Genauigkeit handelt, ist der Chronograph eine Zusatzfunktion (im Fachjargon: Komplikation), die ein Stoppen der Zeit ermöglicht. Optisch heben sich Chronographen vor allem bei Analoguhren durch zusätzliche kleinere Hilfszifferblätter hervor. Es ist nicht unüblich, dass ein Chronograph drei Zusatzanzeigen, z.B. für die Sekunden, Minuten oder eine 24-Stundenanzeige aufweist.

Während die Datumsanzeige bei vielen Uhrenmarken schon Standard ist, sind Funktionen wie Mondphasenanzeige oder eine Weltzeituhr etwas ungewöhnlicher und generell nur bei Uhren der höheren Preissegmente vorhanden.

Armbänder und Tragekomfort

Beim Armband sind neben der Optik Faktoren wie Tragekomfort, Verschlussart und Aufwand beim Einstellen der richtigen Länge entscheidend. Als Herstellungsmaterial kommt bei den marktüblichen Armbändern Metall, Leder, Kautschuk, Kunststoff oder vermehrt auch Keramik zum Einsatz.

Armbänder aus Metall

Metallarmbändern werden häufig die Attribute „edel“ oder „wertig“ zugeschrieben. Edelstahl und Titan sind die am häufigsten eingesetzten Metalle bei Armbändern. In den obersten Preisklassen besitzen Uhren fast ausnahmslos ein Metallband, das nicht selten mit Diamanten besetzt ist oder durch eine goldfarbene Beschichtung veredelt wird. Die Beliebtheit dieser Bänder, die meist als Gliederketten oder als Milanaisebänder (engmaschige Geflechte aus dünnen Edelstahlbändern) ausgeführt sind, beruht auch auf ihrer Robustheit. Aus diesem Grunde besitzen viele preiswerte Uhren ebenfalls ein Armband aus Metall. Allerdings kann sich eine Längenverstellung dieser Bänder als umständlich erweisen.

Lederarmbänder

Auch Armbänder aus Leder können durchaus elegant wirken. Der sogenannte Kroko-Look ist besonders beliebt. Im Gegensatz zu ihren Kollegen aus Metall erfolgt die Längenverstellung bei Lederarmbändern aufgrund der für sie typischen Dornschließe recht problemlos. Abzuraten ist von Lederarmbändern vor allem dann, wenn die Uhr häufig mit Wasser in Kontakt kommt.

Hier ist besonders darauf zu achten eine Uhr zu kaufen, deren Armband aus Echtleder besteht – dass das in niedrigen Preisklassen selten der Fall ist, sollte klar sein.

Fazit: Armbanduhren für sie und ihn

Sucht man nicht gezielt nach einer teureren Premiumuhr, sollte man in den meisten Fällen im niedrigen und mittleren Preissegment fündig werden. Abhängig vom geplanten Verwendungszweck der Uhr können Uhrenkäufer sich an Kriterien wie Robustheit, Energiequelle des Uhrwerks, Look oder Zusatzfunktionen orientieren. Technisch einwandfreie Uhren von Markenherstellern gibt es bereits im Niedrigpreissegment unter 50 Euro.

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