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Luxusuhren und Zubehör im Check

Interessantes rund um die Armbanduhr

Eine Armbanduhr dient heute zu bedeutend mehr, als nur dem Ablesen der Uhrzeit. Neben einem Schmuckstück ist es für viele Träger auch ein Prestigeobjekt. Dabei müssen es keine teuren Luxusuhren sein – auch günstigere Uhren mit Automatikwerk oder Quarzwerk sind bei Sammlern und Uhrenfans ausgesprochen beliebt.

„Wozu eine Uhr? Ich habe doch mein Handy.“ – Ein Argument, das im ersten Moment plausibel erscheinen mag, doch einer genaueren Betrachtung kaum standhält. Ähnlich wie beim Handy das Telefonieren immer mehr zu einem nützlichen Nebeneffekt verkommt, verhält es sich auch mit der Armbanduhr: Die Zeitanzeige ist nur eine von vielen Aufgaben, die das Fabrikat am Handgelenk heute zu erfüllen hat und genau dieser Punkt ist auch für die Kaufentscheidung relevant.

Welche Uhr und zu welchem Preis?

Sobald man sich seiner Ansprüche an das zu erwerbende Produkt bewusst ist, steht einem gelungenen Uhrenkauf nichts mehr im Weg. Die meisten großen Uhrenhäuser bieten Produkte in mehreren Preissegmenten an und vermarkten diese bewusst unter verschiedenen Labels. Häufig soll durch diese Auffächerung einfach das Prestige bekannter Marken nach einer Firmenübernahme bewahrt werden.

Beispielsweise hat der Schweizer Konzern Swatch Group seine Uhren in vier Preissegmente mit jeweils repräsentativen Marken eingeteilt. Angefangen beim Basissegment, in dem sich z.B. das Swatch-Label befindet, bis zum Prestige- und Luxussegment mit renommierten Marken wie Glashütte Original und Omega wird die Kaufkraft verschiedener Zielgruppen berücksichtigt. Im Grunde lässt sich zum Uhrenmarkt folgendes sagen: „Es gibt für jedes Portemonnaie, eine hübsche Uhr – ob das nun 20 Euro oder 10000 Euro sind“.

Der Zeitmesser als purer Gebrauchsgegenstand

Soll die Uhr einfach als präziser und zuverlässiger Begleiter ihren Dienst verrichten, sind die meisten Uhrenkäufer bereits mit einem Fabrikat in der Preisklasse unter 100 Euro bestens bedient. Hier scheiden sich die Geister an Fragen wie: Analog- oder Digitalanzeige, batteriebetriebenes oder solarbetriebenes Uhrwerk, wobei die Wahl zwischen analog oder digital bei einer Uhr, die vorwiegend als Zeitanzeige verwendet werden soll, reine Geschmacksache ist.

Da die Uhren im niedrigen Preissegment in der Regel über ein Quarzuhrwerk verfügen, muss mit einem Batteriewechsel (durchschnittlich einmal im Jahr) gerechnet werden, es sei denn, man entscheidet sich für eine solarbetriebene Quarzuhr. Hochwertig verarbeitete Solaruhren gibt es allerdings seltener in der Preisklasse unter 100 Euro.

Die Uhr als Schmuckstück

Wer in seiner Armbanduhr in erster Linie ein schmuckes Accessoire sieht, dem steht hinsichtlich des Preissegments und der Marke praktisch eine unbegrenzte Auswahl zur Verfügung. Auch den großen Modehäusern wie Armani, Boss, Calvin Klein oder Lacoste ist die „Umdeutung“ der Uhr nicht entgangen. Vor allem eine schlichte Gestaltung des Zifferblatts, zum Teil ohne Indizes, prägt die Aufmachung dieser Designs aus den Modehäusern.

Die Uhr für Sportsfreunde

Wenn es sich nicht gerade um eine Sportart handelt, bei der die Uhr ein wesentlicher Teil der Ausstattung ist (z.B. eine Taucheruhr), stehen allgemeinere Aspekte wie Belastbarkeit des Materials oder Tragekomfort im Vordergrund. In puncto Wasserdichtigkeit reicht, ausgenommen die Wassersportarten, eine Spritzfestigkeit oder Resistenz gegen Wassertropfen aus.

Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Armband nicht nur vom Schweiß verursachte Feuchtigkeit verträgt, sondern auch mit verschiedenen Wetterbedingungen zurechtkommt. Soll die Uhr beim Training als Stoppuhr verwendet werden, kommt man selten ohne Chronographenfunktion aus.

Die Uhr als Prestigeobjekt

Armbanduhren sind für viele ihrer Träger ein Statussymbol. In diesen Fällen ist es unabdingbar, dass die Uhr von anderen Menschen erstens überhaupt wahrgenommen wird und zweitens als das, was es ist, wiedererkannt wird – nämlich als Produkt der Marke „XYZ“. Dafür muss man zumeist sehr tief in die Tasche greifen und bei zu niedrigen Preisen entsprechend misstrauisch werden. Hier empfiehlt es sich, sich vor dem Kauf mit den Angaben des jeweiligen Herstellers zur Fälschungserkennung vertraut zu machen. Die Informationen werden in der Regel von namhaften Uhrenmanufakturen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Unter Uhrensammlern sind vor allem Uhren mit mechanischem Uhrwerk angesagt. Besonders beliebt sind Designs mit einem sogenannten skelettierten Zifferblatt, die einen direkten Einblick in das Innere der Uhr mit ihren feinmechanischen Details gestatten.

Sonderwünsche bei Armbanduhren

Zu den bereits erwähnten Motiven für das Tragen einer Uhr kommt noch eine Reihe von expliziten Bedürfnissen, denen Zeitanzeiger gerecht werden sollen. Je ausgeprägter die Funktionspalette ist, desto mehr muss in eine Spezialuhr investiert werden.

  1. Smartwatches werden nicht nur von Smartphone-Herstellern, sondern inzwischen auch von traditionellen Uhrenhäusern angeboten. Wie die Smartphones verfügen diese (akkubetriebenen) Modelle über einen Touchscreen und ein Bluetooth-Modul für die Datenübertragung.
  2. GPS-Uhren sind unter Wanderern und Golfspielern begehrte Objekte, da das Global Positioning System (GPS) nicht nur den Standort bestimmen sondern auch Routen berechnen kann. Bisher hat sich in diesem Bereich hauptsächlich die auf GPS-basierte Produkte spezialisierte Firma Garmin profiliert.
  3. Taucheruhren stechen optisch durch ihre drehbare Lünette, eine markante Umrandung des Zifferblatts, hervor. Da die Uhr außerdem auch unter Wasser ablesbar sein soll, sind Zeiger und Indizes im Dunkeln stark leuchtend.

Diese Uhren erfüllen auch außerhalb ihres spezifischen Anwendungsgebiets ihre Aufgabe als Zeitanzeige äußerst gewissenhaft. Im Alltagsgebrauch lassen sich diese Zeitmesser mit ihrem ausgefallenem Design auch als individuelles Statement am Handgelenk tragen.


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