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Meisterstücke aus Schaffhausen: Die 3 teuersten Uhren von IWC

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Die teuersten IWC Uhren

Die teuersten IWC Uhren

Die Schaffhauser Uhrenmarke IWC ist bei Kennern und Sammlern sehr beliebt. Zwar bewegen sich die Preise für die exklusiven Zeitmesser am Gebrauchtmarkt weit unter den Listenpreisen. Diese Listenpreise werden jedoch zum Teil recht hoch angesetzt. Der Klassiker von IWC, der Portugieser Chronograph mit der Referenz IW3716, schlägt mit knapp über 8.000 € Liste zu Buche – bei der Big Pilot mit der Ref. 501001 sind es sogar stolze 13.000 €.

Wer diese Preise für Armbanduhren aus Stahl bereits für ambitioniert hält, der wird bei IWC schnell eines besseren belehrt: Nach oben hin sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Egal ob Repetition, Tourbillon oder der legendäre Ewige Kalender – viele Komplikationen werden von IWC angeboten und die Kunden, bevorzugt aus Asien und den USA, reißen sich um die neuen Modelle der Uhrenmanufaktur, die auch immer mehr auf Manufakturwerke setzt.

Wer aber jenseits der sechsstelligen Beträge eine Uhr sucht, der denkt vielleicht nicht sofort an die IWC. Tatsächlich gibt es aber eine Reihe von Uhren der Marke, die sensationelle Preise erzielen. Von Schlachtrössern über Sternkarten bis hin zur Grande Complication: In diesem Beitrag zeigen wir die 3 teuersten IWC Uhren, die jemals gebaut wurden.

IWC Il Destriero Scafusia: Das Schlachtross aus Schaffhausen

Pünktlich zum 125-jährigen Jubiläum der IWC wurde im Jahr 1993 das „Schaffhausener Schlachtross“ vorgestellt. Eine Uhr mit stolzen 22 Komplikationen, 76 Lagersteinen und einer Limitierung auf 125 Uhren: So stellt man sich ein echtes Schlachtross der Uhrmacherkunst vor. Von den 125 Uhren wurden insgesamt vier mit einer mit Diamanten besetzten Lünette gebaut (jeweils eine Uhr in Platin, Gelbgold, Rotgold und Weißgold).

Copyright: IWC (c)

Die Uhr mit der Nummerierung 93 / 125, das Modell aus Platin mit besetzter Lünette, wurde exklusiv für den Sultan von Brunei gefertigt. Zur Zeit ihrer Vorstellung war die Destriero Scafusia die komplexeste Armbanduhr der Welt. Unter anderem verfügt die Uhr über einen ewigen Kalender, eine Minutenrepetition, einen Chronographen, ein Tourbillon und eine Mondphase. Als Basis hierfür diente die Platine eines klassischen ETA Valjoux 7750.

Aktuell bewegt sich der Marktpreis der Il Destriero Scafusia von IWC zwischen 125.000 und 150.000 €. Auch wenn hier ein echtes Stück Geschichte der IWC Schaffhausen zu finden ist, so wirkt die Uhr aus heutiger Sicht doch etwas klobig und unspektakulär.

IWC Portugieser Grande Complication: Der Alleskönner

Dass bei IWC auch heute noch viel Innovation und Know-How vorhanden ist, das zeigt die Marke aus der schönen Schweiz mit der Portugieser Grande Complication. Groß ist dabei nicht nur das Gehäuse (mit stolzen 45 mm), sondern auch der Preis: Stolze 230.000 € muss ein Käufer inklusive USt. für diese Luxusuhr hinblättern. Dafür bekommt man jedoch eine auf 250 Stück limitierte Nobeluhr mit Sammlercharakter.

Copyright: IWC (c)

Wie es sich für eine Grande Complication gehört, bietet die Portugieser mit der Referenz IW377601 einen Chronographen, eine Minutenrepetition, einen ewigen Kalender mit Mondphase und natürlich ein Gehäuse aus massivem Platin. Das Kaliber 79091, das in diesem Zeitmesser seinen Dienst verrichtet, besteht aus stolzen 659 Einzelteilen und ist mit 75 Lagersteinen ausgestattet. Wer also knapp eine viertel Million Euro in diese Uhr investiert, der bekommt auch einiges geboten.

Bereits zwischen 1990 und etwa 2010 gab es eine IWC Grande Complication aus Platin und Gold. Diese Uhr trug die Referenz 3770 und war ihrerseits jeweils auf 50 Stück limitiert. In einem 42,5 mm Gehäuse fanden bereits hier eine Minutenrepetition, eine Stoppfunktion und ein ewiger Kalender Platz. Dieses Modell kann bereits ab einer Summe von rund 75.000 € erworben werden.

IWC Siderale Scafusia: Einzelstücke für echte Sammler

Wer nach einer der teuersten Uhren auf dem Planten Ausschau halten möchte, der kommt um eine bestimmte IWC Armbanduhr nicht herum: Die IWC Siderale Scafusia. Diese exklusive Uhr wird nur auf Bestellung gefertigt – nur etwa 5 bis maximal 10 Uhren dieser Serie verlassen die Hallen von IWC jedes Jahr. Da verwundert es auch nicht, dass dieser Zeitmesser einen entsprechenden Preis mit sich bringt: Wer eine solche Uhr sein Eigen nennen möchte, muss etwa 750.000 € hinblättern.

Copyright: IWC (c)

Auf dem Zifferblatt im Stil der Portugieser wird das Konstantkraft-Tourbillon sichtbar. Daneben wird die Gangreserve von 96 Stunden angezeigt und das Herz der Uhr: Die Sideralzeit. Diese besondere Sternzeit zeigt an, wie lange der Sternenhimmel für eine komplette Umrundung der Erde benötigt. Das mag zwar auf den ersten Blick erstaunlich wirken; das eigentliche Highlight dieser Nobeluhr befindet sich aber auf der Rückseite der Uhr, genauer gesagt auf dem Gehäuseboden.

Hier findet der Besitzer dieser Uhr eine individuell auf den eigenen Standort zugeschnittene Sternenkarte. Diese bewegt sich kontinuierlich und zeigt somit rund 500 Sterne und Sternbilder in ihrer aktuellen Zeit, ausgehend vom gewählten Heimatort des Bestellers. Auch Sonnenaufgang und Sonnenuntergang werden – unter Berücksichtigung von Sommer- und Winterzeit – angezeigt. Bei so viel Uhrmacherkunst am Handgelenk schlägt das Herz jedes Sammlers höher. Vorausgesetzt, man kann die 3/4 Million Euro investieren.

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