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Vintage-Uhr kaufen: Darauf muss man achten

Vintage Uhr kaufen

Vintage Uhr kaufen

Beim Kauf einer Vintage-Uhr gibt es noch viel mehr zu beachten als nur der äußerliche Zustand und die Authentizität. Natürlich macht es einen Unterschied, ob man eine einfache Vintage-Uhr mit Handaufzug für wenige Euro kauft oder ob man ein gesuchtes Sammlerstück von Rolex, Patek Philippe oder Audemars Piguet kauft. Vintage-Uhren im Allgemeinen sind aktuell sehr beliebt und werden teils für hohe Summen gehandelt.

Bei der Preisfindung kommt es auf viele verschiedene Faktoren an. Nicht nur der Preis, sondern auch der Verkäufer, der Zustand der Uhr und die Servicehistorie des Zeitmessers sind essentielle Faktoren, die beim Uhr kaufen eine gewichtige Rolle spielen. Interessenten sollten hier vor allem darauf achten, dass man die Uhr über eine seriöse Plattform oder von einem bekannten Händler kauft – alles andere erhöht das Risiko.

Vintage-Uhren sind für viele Menschen der Ausdruck von Stil und Klasse. Nicht zu auffällig und dennoch luxuriös? Häufig haben alte Armbanduhren einen ganz besonderen Reiz. Damit man beim Vintage-Uhr kaufen keinen Fehler macht, ist es wichtig, sich vor dem Kauf umfassend zu informieren. In diesem Beitrag zeigen wir, worauf es dabei maßgeblich ankommt.

Allgemeiner Zustand auf den ersten Blick

Der allgemeine Zustand der Uhr ist natürlich am Wichtigsten. Hier kommt es darauf an, dass die Uhr auch altersgerecht aussieht. Auf den ersten Blick kann man oft schon erkennen, ob eine Uhr poliert wurde, ob Leuchtmasse nachträglich aufgetragen wurde und weitere Faktoren. Auch das Material von Gehäuse, Armband und Uhrenglas spielen eine wichtige Rolle.

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Bei älteren Uhren aus dem Niedrigpreis-Segment werden oft Gehäuse aus Messing gefertigt, die dann anschließend stahlfarben legiert werden. Auch Aluminiumgehäuse sind teilweise zu finden. Diese Materialien altern sehr stark und lassen sich nicht mehr ohne enormen kosten- oder zeittechnischen Aufwand restaurieren. Hier sollten unerfahrene Käufer eher Abstand nehmen.

Service-Vergangenheit und Uhrwerk

Gerade bei gebrauchten Luxusuhren sollte man sich genau informieren, ob die Uhr schon einmal beim Service war, wie häufig der Service durchgeführt wurde, welche Arbeiten ausgeführt wurden und ob es Belege, eventuell sogar noch eine Restgarantie hierfür gibt. Auf diese Art und Weise können sich Käufer sicher sein, dass die Uhr technisch immer gewartet wurde und sich entsprechend in einem möglichst guten Zustand befindet.

Besonders kritisch ist hierbei natürlich das Uhrwerk. Teilweise können ästhetisch ansprechend und gut erhaltene Gehäuse und Zifferblätter darüber hinwegtäuschen, dass alte Uhrwerke oft in schlechtem Zustand sind. Vor dem Kauf sollte man sich also das Uhrwerk zeigen lassen. Verharzte Öle, Wasserflecken oder Beschädigungen können so unter Umständen bereits entdeckt werden.

Zeiger, Zifferblatt und Armband

Bei Vintage-Uhren ist die Leuchtmasse häufig aus radioaktivem Material. Im Regelfall dürfte dies das nur wenig radioaktive Tritium sein, während gerade bei knapp 100 Jahre alten Uhren zum Teil noch stark strahlendes Radium verwendet wurde. Solche Radium-Uhren sollte man grundsätzlich nicht kaufen, wenn man nicht das nötige Know-How und die nötige Expertise hat, mit diesen Uhren umzugehen.

Wenn die Leuchtmasse nicht mehr gefällt, wird diese teilweise durch modernere Leuchtmasse (etwa Superluminova) ersetzt. Das mag auf den ersten Blick gut aussehen und Sinn machen, die Uhr ist dann jedoch nicht mehr im Originalzustand. Entsprechend sinkt der Wert der Uhr dramatisch und oft sind solche Nach-Beleuchtungen (Reluming) nicht gut ausgeführt, was sich deutlich sichtbar auf die Qualität der gesamten Uhr auswirkt.

Zubehör, Box und Papiere

Auch bei Vintage-Uhren ist ein Full Set immer die erstrebenswerteste Variante. Die originalen Boxen und Papiere helfen dabei, die Uhr als echt zu bestätigen und beim Wiederverkauf werden höhere Preise erzielt. Zudem sind bei beliebten Uhrenmarken bereits die Papiere oder die Uhrenboxen beliebte Sammlerstücke.

Auch sonstiges Zubehör kann bei einer Vintage-Uhr äußerst attraktiv aus Käufersicht sein. Grundsätzlich gilt: Je mehr originales Zubehör vorhanden ist, desto besser. Das garantiert zwar keinesfalls 100 % sicher die Echtheit der Uhr – ein Full Set ist jedoch immer ein Indiz dafür.

Besonderheiten bei Vintage-Uhren

Bei Vintage-Uhren gibt es zahlreiche Besonderheiten, die man ansonsten von modernen Armbanduhren nicht kennt. Die Uhrwerke verfügen häufig über eine geringere Unruhfrequenz, sodass die Wartung etwas einfacher und kostengünstiger ist. Je näher die Uhr am Originalzustand ist, desto höher ist im Normalfall der Wert. Idealerweise wurde das Uhrengehäuse nie poliert, sodass die ursprünglichen Kanten noch immer vorhanden sind.

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Vintage Rolex Uhren gelten als besonders langlebig, zuverlässig und wertbeständig. Doch nicht alle Modelle sind gleichermaßen beliebt und begehrt. Wer eine Vintage-Uhr als Geldanlage kaufen möchte, sollte sich der Risiken dieses Investments bewusst sein und sich umso besser informieren, wie gut die Wertentwicklung einer Uhr wirklich noch sein kann.


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