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Teil 2: Spannende Fakten rund um Rolex

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Rolex Guide: Teil 2Die Marke Rolex fasziniert Uhrenfans und Sammler auf der ganzen Welt. Kaum eine Uhrenmarke aus der Schweiz oder anderswo her hat eine so große und treue Fangemeinde. Nicht nur die Robustheit und schlichte Eleganz der sportlichen Armbanduhren aus Genf, sondern auch die Wertstabilität und Eignung als Geldanlage hat Rolex bekannt und beliebt gemacht.

Andererseits gibt es auch kaum einen Uhrenhersteller, der so verschlossen und geheimnistuerisch ist, wie die Marke mit der Krone als Logo. Neue Modelle werden bis zur Veröffentlichung streng geheim gehalten, besondere Geheimnisse oder Änderungen im Produktionsablauf dringen selten bis gar nicht nach außen.

Entsprechend gibt es eine ganze Reihe an Geheimnissen und spannenden Insights zum Thema Rolex, die Uhrenfans und Sammler begeistern. In diesem Beitrag zeigen wir einige der interessantesten und spannendsten Fakten rund um Rolex Uhren im Detail.

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Die Rolex Laserkrone im Glas

Man muss schon ganz genau hinsehen, um sie zu entdecken: Eine winzig kleine Rolex Krone, die im Saphirglas bei der ‚6‘ eingelasert ist. Mit ausreichend Licht und einer Lupe bewaffnet ist es nur eine Frage von Geduld und des richtigen Betrachtungswinkels bis man das Krönchen ausmacht. Am einfachsten zu sehen ist sie, wenn man von der ’12‘ in Richtung ‚6‘ schaut.

Die Laserkrone wurde im Jahr 2000 eingeführt. Zunächst wurde sie bei den damals überarbeiteten Modellen Air King, Submariner no Date, Explorer und Daytona eingesetzt. Alle anderen Modelle wurden erst später, ab Herbst 2002 (Y-Serie) umgestellt.

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Wird bei einer Rolex das Glas ausgetauscht, so trägt das Austauschglas – so es sich um Saphirglas handelt – ebenfalls eine Laserkrone. Diese waren jedoch zusätzlich mit einem ‚S‘ für Service gekennzeichnet. Seit einigen Jahren wird auf das „S“ in Ersatzgläsern allerdings verzichtet.

Ursprünglich als Schutz gegen Fakes gedacht, haben findige Replika-Hersteller schnell reagiert. Und so sind heute häufig auch nachgemachte Uhren mit einem Krönchen-ähnlichen Etwas auf dem Glas versehen. Das gleicht bei starker Vergrößerung zwar meist eher einer Amöbe als einer Krone, kann den gutgläubigen Rolex Käufer bei Betrachtung mit bloßem Auge jedoch schon mal in die Irre führen.

Der Hologramm-Aufkleber auf dem Gehäuseboden

Jede Rolex verlässt die heiligen Produktionshallen mit einem grünen runden Aufkleber auf der Rückseite des Gehäuses. Basis des Stickers ist ein Hologramm, in das die Buchstaben ROLEX horizontal und vertikal eingelasert wurden. Im Zentrum prangt die Rolex Krone, darunter ist in schwarz die Referenznummer der Uhr aufgedruckt.

Hintergrund dieser aufwändigen Kennzeichnung ist es, ein weiteres Merkmal zur Unterscheidung einer echten von einer nachgemachten Rolex zu schaffen. Natürlich schlafen die Hersteller von ‚Replikas‘ nicht und statten ihre Uhren ebenfalls mit Hologramm-Aufklebern aus – mal mehr, mal weniger gelungen.

Trägt man die Uhr mit dem Aufkleber, so löst sich die schwarze Schrift mit der Referenzbezeichnung innerhalb kürzester Zeit ab. Ein völlig intakter Aufkleber lässt also neben der Echtheit der Uhr auch den Rückschluss zu, dass die Uhr ungetragen ist.

Beim Ablösen des Aufklebers wird das Hologramm zerstört, zudem verliert der Aufkleber seine Haftkraft. Moderne Modelle haben zudem keinen solchen Hologramm-Aufkleber mehr, sondern nur noch einen Schutzaufkleber mit grünem Fleck.

Die Leuchtmasse von Rolex Uhren

Im Laufe der Zeit verwendete Rolex verschiedene Arten von Leuchtmasse für die Herstellung der Zifferblätter.

Bis Ende der 50-iger Jahre wurde das selbstleuchtende Radium benutzt, dieses wurde durch das schwächere, jedoch immer noch radioaktive Tritium abgelöst. Erst ab dem Jahr 1998 wechselte man zu nicht-radioaktiven Stoffen. Zunächst kam Luminova zur Anwendung, seit 2000 wird Superluminova benutzt.

Anhand des Aufdrucks auf dem Zifferblatt kann man leicht erkennen, welche Leuchtmasse bei der fraglichen Uhr aufgetragen ist.

  • Leuchtmasse: Radium; Kennzeichnung: SWISS; Anwendungszeitraum: bis ca. 1957; stark radioaktiv
  • Leuchtmasse: Tritium; Kennzeichnung: SWISS – T < 25; Anwendungszeitraum: ca. 1957 – 1998; leicht radioaktiv
  • Leuchtmasse: Superluminova; Kennzeichnung: SWISS; Anwendungszeitraum: 1998 – 2000; nicht radioaktiv
  • Leuchtmasse: Superluminova; Kennzeichnung: SWISS MADE; Anwendungszeitraum: ab 2000; nicht radioaktiv

Der Rolex Ländercode / LC

Zu jeder Rolex wird ein Garantiezertifikat ausgeliefert. Neben der individuellen Seriennummer der Uhr ist in dieses Zertifikat auch eine dreistellige Nummer eingestanzt – der Ländercode oder auch Country Code.

Der Ländercode gibt Auskunft darüber, in welches Land die Uhr nach ihrer Produktion in der Schweiz verschickt wurde. Im Beispiel links ist der Ländercode 100 eingestanzt, demnach wurde die Uhr von Rolex an einen deutschen Konzessionär ausgeliefert.

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Beim Kauf von Gebrauchtuhren kann es sinnvoll sein, den Ländercode zu ‚dechiffrieren‘. Nur so erkennt man, ob es sich um eine Uhr aus einem Nicht-EU-Land handelt, für die ggf. Zollpapiere notwendig sind.
Übersicht der Ländercodes (Auszug)
Dies ist ein kleiner Auszug aus der Liste der Rolex Country Codes.

Verschwiegen wie Rolex ist, hat die Firma selbst nie eine vollständige Liste der Ländercodes veröffentlicht. Dafür gibt es Rolex-Fans, die akribisch Daten zusammentragen, um eine solche Liste selbst zu erstellen. Der Link im nächsten Abschnitt führt zu einer solchen Liste.

Es sind über 70 verschiedene Ländercodes bekannt, beispielhaft sind hier nur einige aufgeführt:

  • 010 bis 045 Schweiz
  • 100 Deutschland
  • 110 Frankreich
  • 120 bis 128 Österreich
  • 130 Belgien und Luxemburg
  • 134, 138 Niederlande
  • 150 Spanien
  • 160 England
  • 170 Italien
  • 200 Griechenland

Seit Rolex 2020 die neuen Garantiekarten eingeführt hat, gibt es die Ländercodes offiziell nicht mehr. Diese werden weder auf der Garantiekarte, noch auf einem anderen Dokumente aufgeführt. Ob Rolex diesen Schritt gewagt hat, um die Fixierung auf LC 100 etwa zu beenden, ist nicht bekannt. Ebenso ist nicht bekannt, ob die Ländercodes bei Rolex intern noch weiter genutzt werden.

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